Pohrt, Wolfgang:
Ein Hauch von Nerz
Kommentare zur chronischen Krise



Critica Diabolis 20

Paperback, 200 Seiten
13.- Euro
ISBN: 3-923118-76-7

Über Pershings, Aids, Tschernobyl und die Folgen, über die Aids-Mobilisierungsoffensive, über den Historikerstreit, über den Geist in der Röhre, über die Wiederentdeckung Carl Schmitts, über die Liebe der Intellektuellen zu Europa.

Wolfgang Pohrt hat von Beginn an die öffentliche Meinung zu polarisieren verstanden. In der Kunst, entweder vorbehaltlose Zustimmung oder Abscheu hervorzurufen, bleibt Pohrt unübertroffen. Dennoch wird er gerade von seinen politischen Gegnern gelesen. Halten ihn die einen für »unseren besten Polemiker« (FR), so warnen die anderen vor seinem »gefährlich verdecktem Zynismus« und »seinem elitären Ästhetizismus« (Die ZEIT).

»Gnadenloser Haß« (WDR) und »totalitäre Brillanz«, »blindwütiges Zuschlagen«, »intellektuelle Ferkelei«, »neurotischer Vernichtungswille« (Der SPIEGEL), »Finsterling mit Faschismus-Paranoia« (Pflaster-strand).
Eine kleine Auswahl aus dem Assoziationsrepertoire derjenigen, die sich von Pohrts Kritik getroffen fühlen und betroffen sind.


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Pressestimmen:

  • »In einem Land, wo mit dem Etikett "Querdenker" unweigerlich jene im anderen Lager geschmückt werden, die sich im öligen Einklang mit den eigenen ideologischen Vorurteilen befinden, ist Pohrt einer der ganz wenigen, die tatsächlich quer- und gegengedacht haben.« (Josef Joffe, in: Süddeutsche Zeitung vom 30.1.1990)
  • »Wer nach 10 Jahren immer noch nicht gelernt hat, einen politisch-literarischen Essayisten zu preisen - vielleicht einen der besten in dieser Gesellschaft - kommt jetzt fast zu spät. Glänzend seine Analyse des Diskurses über Gewalt in dieser nach-nazistischen Bundesrepublik.« (Ingo Zander, in: Stadt-Revue 7/89)
  • »Ein gutes Jahrzehnt rumort er nun schon mit seinen Artikeln und Glossen. Mit beißender Schärfe schreibt Pohrt gegen die denkfaule bis antiintellektuelle Selbstgefälligkeit der Alternativen an, gegen die Nestwärme Teeregale bastelnder WG-Heinzelmännchen.« (Frank Hartmann, in: Falter)