Bittermann, Klaus:
Wie Walser einmal Deutschland verlassen wollte
Glossen über Querdenker de Luxe und andere Würstchen
Ein Pandämonium



Critica Diabolis 127

Paperback, 176 Seiten
13.- Euro, 23.60 SFr.
ISBN: 3-89320-083-5

Dargereicht werden Klasse-Glossen über Deutschlands Querdenker de Luxe Peter Schneider, Michael Rutschky und Thomas Gottschalk, die ein abseitiges Hobby entdeckt haben, nämlich als freiwillige Regierungssprecher den Deutschen Hartz IV schmackhaft zu machen, weil in ihrer bizarren Logik soziale Kürzungen mehr statt weniger Arbeitsplätze bringen. Es geht außerdem um den Heribert Faßbender der Literatur Martin Walser, der als Antisemit geoutet wurde, als er mal ausnahmsweise keiner war, sondern sich bloß als Autor erwies, der nicht schreiben kann, dies aber ausführlich tut. Weiterhin ergeht ein freundschaftlicher Rat an den Hanser Verlag, die Herausgabe eines Buches von Sebastian Haffner besser nicht einem Studenten zu überlassen. Desweiteren: Warum der Kanzler-Ohrfeiger Jens Ammoser recht hatte, als er Schröder "für den miesesten, erfolglosesten und ahnungslosesten Kanzler" hielt, "den wir je hatten". Und schließlich noch abseitige Abschweifungen über kindheitsgeprägte Eßgewohnheiten und die Vorliebe von Vincent Klink, nach Mitternacht noch eine Currywurst zu verdrücken.


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Pressestimmen:

  • »Lese Ihr Buch gerade mit großem Vergnügen und vielen Lachern.« (Willy Hochkeppel)
  • »Wunderbarer Essayband. Darin sind so viele Sätze, die man am liebsten stehlen würde, daß man sich nicht entschließen kann, welchen zuerst.« (Albrecht Götz von Olenhusen)
  • »In seinem neuen Buch durchforstet Klaus Bittermann Arschloch-County.« (Matthias Reichelt, junge welt)