Droste, Wiglaf:
Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv
Neue Sprachglossen



Critica Diabolis 206

Klappenbroschur,
240 Seiten

14.- Euro
ISBN: 978-3-89320-175-4

Mit Schwung, Grazie und Eleganz seziert Wiglaf Droste die sprachlichen Entgleisungen der Deutschen, den Neusprech aus »Nachhaltigkeit« und »Transparenz«, in dem »Teamplayer« und »Goods Flow Mitarbeiter« gefragt sind, »Apps zum Entdecken von Apps« aufwendig »kuratiert« werden und den das Lied eines halbalphabetischen Sängers quasi »im Paket« zusammenfasst: »Wenn Worte meine Sprache wären«. Droste spürt der »gefühlten Unsportlichkeit« nach, analysiert die »cremige Fülle« eines Weins, die »Menschenrechte« aus dem Hause Hoeneß und einen »sich nach allen Seiten absichernden Mehrzweckjournalimus«, der mit »Jogi« immer nur Joachim Löw und niemals Jogi Gauck meint.

Im Sprachschlamassel entdeckt Droste aber auch jede Menge Kleinode wie »betropetzt«; wenn Sie wissen wollen, was das zu bedeuten hat, bestellen Sie das Buch. Dann erfahren Sie auch, was Shakespeare meinte, als er »to be or not to go to no go« schrieb.


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Pressestimmen:

  • »Wiglaf Droste, ein Mann des geschliffenen Wortes, hat die Möglichkeiten erkannt, die jemanden gegeben sind, der die deutsche Sprache richtig beherrscht.« (FAZ)
  • »In seinen Sprachglossen "Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv" fällt Droste mitunter vernichtende Urteile über Modewörter und Bescheidwisser-Sprache, Wichtigtuer-Lingo und Disktinktions-Neologismen.« (Stefan Maelck, NDR)
  • »Einer, der in der deutschen Sprache zu Hause ist wie der Koch im Gewürzregal, ist Wiglaf Droste. Eine wortwitzige Reise durch sprachliche Entgleisungen, kuriose Sinnverwurstelungen und alltägliche Massengebrauchsunwörter.« (Eltern, Kind & Kegel)
  • »Wiglaf Droste ist eine ragende Instanz inmitten von Dünkel, Ränke, Dummheit und Irrsinn.« (Jamiri)
  • »Droste ist Sprachkritiker, aber keiner, der den Zeitgenossen richtiges Deutsch beibringen will. Keiner, dem es beim Sprechen und Schreiben um soziale Unterscheidungsgewinne geht. Auch Rechthaberei liegt ihm fern. Drostes Thema ist die Phrase. Er zielt auf das ganz grosse Geschwätz. Seine Sprachkritik ist Ideologiekritik. Das Wort ist sehr aus der Mode inzwischen, doch die Sache ist es nicht. Seit Swift und Flaubert gibt es die Sammlung sprachlicher Dummheiten, die das öffentliche Leben stets neu hervorbringt.« (Rainer Schaper, SFR 2)
  • »Dem Literaten Droste ist wieder ein Blumenstrauß an Sprachglossen geglückt. Droste schaut den Deutschen nicht nur aufs Maul, sondern auch in ihre Zeitung. Sein Reim darauf ist böser Witz und pure Poesie. Vom vorhersehbaren Grundjammern selbsternannter Sprachbewahrer hebt Droste sich unterhaltsam ab.« (Nürnberger Zeitung)
  • »Droste nimmt sich die Sprachverhunzung zwischen Sein, Design und Bewusstsein vor - und er zeigt, welche Ideologien, Machtstrukturen und auch Geistlosigkeit dahinterstecken.« (Südwest Presse)
  • »Droste beobachtet, denkt und schreibt mit einer Schärfe und Treffsicherheit wie kaum einer sonst." « (Rudolf Görtler, Fränkischer Tag)
  • »Droste ist immer dann am besten, wenn er gegen Sprechblasen stichelt und die heiße Luft rauslässt« (ARD-Videotext / dpa)
  • »Sag, wo ist die Sprache hin, wo ist sie geblihiben? Wiglaf Droste weiß, wo sie nicht mehr ist, und er schreibt es auf, damit ein jeder, der guten Willens ist, es nachlesen kann. [...] Wiglaf Droste hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet.« (herrenzimmer.de)
  • »Droste ist einer der besten deutschen Prosa-Autoren im unterschätzten Genre der kurzen Form, und weit mehr als einer der orthographisch-grammatikalischen Wutbürger.« (Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung)