Kurz, Robert:
Weltkrise und Ignoranz. Kapitalismus im Niedergang
Ausgewählte Schriften 1992 – 2012



Hrg. Roswitha Scholz & Claus Peter Ortlieb

Critica Diabolis 204

Broschur, 240 Seiten

16.- Euro
ISBN: 978-3-89320-173-0

Der Kapitalismus steuert auf eine Weltwirtschaftskrise zu. Damit gewinnen die bereits in den achtziger Jahren entwickelten krisentheoretischen Thesen und Analysen von Robert Kurz, die von der vereinigten Restlinken wie vom bürgerlichen Wissenschaftsverständnis stets grundsätzlich zurückgewiesen wurden, weit mehr als bisher an Realitätsgehalt. Das angeblich Unmögliche beginnt wahr zu werden, auch wenn sich das herrschende Bewusstsein gegen die Einsicht sträubt, dass es um etwas anderes geht als um eine bloß zyklische Abwärtsbewegung, die nach ein paar Monaten oder höchstens einem Jahr glücklich überstanden sein wird.

Diese auf Ignoranz basierende Zuversichtlichkeit eines irre gewordenen positiven Denkens steht in eigenartigem Kontrast zu den Aussagen der meisten Konjunkturforscher, die an ihrer eigenen Prognosefähigkeit zweifeln. Und auch der offizielle akademische und politische Diskurs sieht die systemischen Grundlagen in Gefahr.


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Pressestimmen:

  • »Der linke Publizist und Philosoph Robert Kurz war einer der wichtigsten zeitgenössischen linken Theoretiker in Deutschland.« (Spiegel-Online)
  • »Eine leidenschaftliche Anklage gegen das durch den kapitalistischen Normalvollzug verursachte Elend.« (Stephan Grigat, konkret)
  • »Je länger die Krise dauert, desto plausibler wird der Verdacht, dass Kurz in seinem wesentlichen Punkt recht hatte: 'Die historische Zeit des Kapitalismus ist abelaufen.« (Bettina Dyttrich, WoZ, Zürich)
  • »Robert Kurz war in seiner Kritik unerbittlich und unbestechlich. Er hat viele, die mit dem Linkssein nichts anfangen konnten, wieder die Kritik am Kapitalismus gelehrt.« (der Freitag)