Dobler, Franz:
The Boy Named Sue
Aus den Memoiren eines zerstreuten Musikliebhabers



Critica Diabolis 212

Broschur, 192 Seiten

14.- Euro
ISBN: 978-3-89320-181-5

Der zerstreute Musikliebhaber hat sich nie in einer Schublade einsperren lassen. Kann sein, er will morgens den alpinen Rock'n'Roll von Attwenger hören, nachmittags Cannonball Adderley, abends den noch nicht eingeordneten (!) Pop der General Elektriks, um sich um Mitternacht mit Dale Watson zu fragen, ob es Zeit für »Whisky or God« ist und er morgen nur Country hören soll, was denn auch sonst, zur Hölle! Wenn er nach Worten sucht, hat er keine Angst vor nichts und lässt sich von den Sirenen in dunkle Vergangenheit und rätselhafte Gegenwart locken und landet vielleicht in Garagen, die von schweigsamen Türstehern bewacht werden.

Kann schon sein, dass der Autor nur über Musik schreibt, weil er eines Tages lernen musste, dass er nicht Musik machen kann. Weshalb er bis zur letzten Stunde mit R.W.Fassbinder heulen wird: Ich möcht' Musik machen können!


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Cover in Druckqualität


Radiointerview mit Franz Dobler (mdr Figaro)

Pressestimmen:

  • »Eine erlesene Sammlung seiner journalistischen Schmuckstücke.« (Radio m94.5/München)
  • »Unangestrengt und pointiert.« (Deutschlandfunk)
  • »Unschlagbar trocken-eiskalter Schreibwitz... Schön, dass es noch so ungewöhnliche, nicht pflegeleichte, weil dem Mainstream nicht verpflichtete Autoren wie Franz Dobler gibt.« (Harald Schwiers, Karlsruher Kurier)
  • »Franz Dobler kommt immer durch die Tür, von der man gerade nicht erwartet, dass sie sich öffnet. Wer wirklich was entdecken will, was weit über Musikverständnis hinausgeht, weil es um Haltung geht und Instinkt und Integrität, der ist hier richtig. Dieser Reader ist die Einstiegsdroge to the world according to Franz Dobler...« (Stefan Maelck)
  • »Dieses Buch ist ein Zeitspiegel, in der er den Leser auf eine sehr persönliche Reise mitnimmt. Eine Reise, die einen Einblick gibt in seine Musikwelt, in seine Gedankenwelt.« (Miriam Zissler, Augsburger Allgemeine)
  • »Dobler schreibt in einem eleganten, schnörkellosen, trockenen, subjektiven, an Lester Bangs und Hunter S. Thompson geschulten Stil. Und mit einem Hang zu gewagten, aber treffenden Bildern.« (Good Times 1/2014)
  • »Franz Doblers Musikkolumnen sind schöne Würdigungen, und ab und an auch angebrachte Attacken. Über Musik schreiben ist nämlich gar nicht wie zur Architektur tanzen, sondern eine feine Kunst.« (Roland van Oystern, booknerds.de)
  • »Franz Dobler ist unersetzlich, wenn man Antworten sucht, was das Schreiben von Geschichten bedeutet, wie Texte über Musik zu Storys werden, warum ein bayrischer Wilderer das Zeug zum Helden in einem amerikanischen Country-Song hat..« (Stuttgarter Nachrichten)
  • »Er versteht meisterhaft das Spiel mit populären Genres.« (FAZ)
  • »Mit Herzblut geschrieben.« (Die Zeit)
  • »Seine Geschichten strahlen eine betörende Melancholie aus.« (Der SPIEGEL)
  • »Geschrieben wie Kusturica filmt.« (junge welt)