Eckenga, Fritz:
Draußen Rauchen ist Mord am ungeborenen Baum
Neue Texte und Gedichte



Critica Diabolis 239


Klappenbroschur,
144 Seiten, 14.- Euro
ISBN: 978-3-89320-212-6

Eckenga dringt in Problemzonen vor, die außer ihm niemand je betreten hat und wird. Kein Wunder, dass er dort von Phänomenalem überrascht wird und ein ums andere Mal wie einst der elefantenohrige Vulkanier feststellen muss: »Ja, es ist Leben, aber nicht, wie wir es kennen.«
Eckenga entdeckt hirnähnliche Strukturen in den Knien von Fußballern, kommuniziert mit Smartphone-gestützten, schreibfähigen Vormagensystemen, sogenannten »Posting-Pansen«. Er berichtet feinfühlig von menopausenresistenten Trümmerfrauen, die in nordhessischen Wäldern noch mal ganz von vorne anfangen und zum Nichtrauchen nach draußen gehen.

Seine Expeditionen führen ihn zu Blind-Dates in lappländische Tattoo-Dark-rooms und hinter deutsche Elektroherde, wo sich die feuchte Bratfettkakerlake und der klebrige Kochschwadenfadennacktwurm zusammen mit dem feinschuppigen Rigips-Schimmelmolch aus jahrzehntealten Teigwarenskulpturen ein lecker’ Nachtmahl zubereiten.
Der Autor reist von den Ötztaler Alpen, in denen ledrige Ureinwohner abgebaut und als Wurzen an deutsche Touristen verfüttert werden, bis in den westfälischen Hintergarten, wo ein demütiger Rasenhalm sein Herrchen um Kürzung anwinselt.


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Cover in Druckqualität

Pressestimmen:

  • »Fritz Eckenga ist ein wahrer Meister des lakonisch-skurrilen Humors und der überraschenden Pointe. Er ist jetzt schon als Dichter in einem Atemzug zu nennen mit Morgenstern, Busch, Roth und Gernhardt.« (WDR 5)
  • »Fritz Eckenga scherzt um die Ecke, sein Humor ist leiser, vertrackter und skurriler als der der Main- und Rheinstreamwitzler, die auf Lautstärke statt Qualität setzen« (Die Presse, Wien)
  • »Eckenga macht sich seinen ganz eigenen Reim auf die Welt - lakonisch-spitzbübisch, mit viel Ruhrpottschnauze und bodenständiger Chuzpe. Souverän wie immer, kritisch wie immer und gleichzeitig höchst unterhaltsam!« (Walter Gödden, Westfalenspiegel)
  • »Kolumnen, die den selbstgerechten Furor der ewigen Besserwisser ebenso auf die Schippe nehmen wie nazistische Dumpfheit. Schlau und lustig.« (Neue Presse Hannover)
  • »Ironie, natürlich. Mal böse, mal sanft. Eckenga beherrscht die Gefühlslagen wie die Reimformen. Und bei ihm kann alles Dichtung werden: Das Volksfest und der Einkauf, ein U-Boot-Zusammenstoß und der Hornhauthobel.« (Westfalenpost)